Gute Nachrichten für St. Lorenz Nord: Bolzplatz soll zurückkehren – CDU Lübeck begrüßt geplante Lösung

Jens Zimmermann, stellvertretender Kreisvorsitzender und jugendpolitischer Sprecher der CDU- Bürgerschaftsfraktion im Lübecker Rathaus.

Nach diversen Gesprächen und einer Rückfrage bei der zuständigen Fachbereichsleitung der Verwaltung kann der stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Lübeck und jugendpolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Jens Zimmermann, positive Neuigkeiten für den Stadtteil St. Lorenz Nord verkünden: Für den derzeit eingeschränkten Bolzplatz an der Schönböckener Straße/ Händelweg ist ein Ersatzneubau bereits konkret in Planung.

Nach Auskunft der Verwaltung war die zwischenzeitliche Entfernung der Tore eine notwendige Sofortmaßnahme. Umso erfreulicher ist es aus Sicht Zimmermanns, dass nun eine tragfähige und langfristige Lösung vorbereitet wird. Notwendige Grundlage hierfür war unter anderem die Genehmigung des Lübecker Haushalts 2026 durch die Kommunalaufsicht des Landes, die seit kurzem vorliegt und damit die finanziellen Voraussetzungen geschaffen hat.

„Ich freue mich sehr, dass die Verwaltung hier zügig gehandelt und eine Perspektive geschaffen hat. Das ist ein wichtiges Signal für die Kinder und Jugendlichen im Quartier, die auf wohnortnahe, attraktive Bewegungsangebote angewiesen sind“, so Zimmermann.

Besonders hebt Zimmermann hervor, dass ihn im Zuge der Debatte auch zahlreiche Rückmeldungen aus der direkten Nachbarschaft erreicht haben – darunter ausdrücklich auch Stimmen von Anwohnerinnen und Anwohnern, die sich klar für den Erhalt und die Wiederherstellung der Spielmöglichkeiten eingesetzt haben: „Es ist ein starkes Zeichen, dass sich auch direkte Anwohner für die Interessen der Kinder stark gemacht haben. Das zeigt, dass es vor Ort ein breites Verständnis für die Bedeutung solcher Flächen gibt.“

Geplant ist, den Bolzplatz künftig mit hohen Ballfangzäunen über die gesamte Breite auszustatten. Die Umsetzung erfolgt durch den zuständigen Bereich Stadtgrün und Verkehr. Auch die Wiederaufstellung von Toren ist vorgesehen, sodass der Platz wieder vollumfänglich als Bolzfläche genutzt werden kann. Der Beginn der Bauarbeiten ist derzeit ab dem vierten Quartal vorgesehen – vorausgesetzt, dass Planungs-, Genehmigungs-, Ausschreibungs- und Bestellprozesse planmäßig abgeschlossen werden.

Zimmermann bewertet die Entwicklung als gelungenen Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Interessen vor Ort: „Hier zeigt sich, dass pragmatische Lösungen möglich sind, wenn alle Seiten konstruktiv zusammenarbeiten. Der Schutz der Anwohner und die Bedürfnisse der spielenden Kinder werden gleichermaßen berücksichtigt.“

Mit Blick auf die Bedeutung von Freizeit- und Bewegungsflächen in dicht besiedelten Stadtteilen unterstreicht Zimmermann die Signalwirkung des Projekts: „Gerade in urbanen Quartieren brauchen wir kluge und nachhaltige Lösungen, damit Kinder draußen spielen können, ohne dass es zu dauerhaften Konflikten kommt. Der geplante Ausbau des Bolzplatzes ist dafür ein sehr gutes Beispiel.“

Die nun vorgesehene Umsetzung wird sowohl den Anwohnerinnen und Anwohnern als auch von Familien im Stadtteil gerecht. Sie steht sinnbildlich für eine Stadtentwicklung, die unterschiedliche Bedürfnisse ernst nimmt und in Einklang bringt.

„Das sind gute Nachrichten für die vielen jungen sportbegeisterten Menschen in St. Lorenz Nord – und zugleich eine zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten. Genau solche Ergebnisse wünschen wir uns für unsere Stadt“, so Zimmermann abschließend.

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