CDU begrüßt langfristige Sicherung von Familienzentren und „Schulminis“

Jens Zimmermann, Bürgerschaftsmitglied und jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Lübecker Rathaus.

Die CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft begrüßt mit ihren Jugendpolitikern die geplante langfristige Absicherung der Familienzentren sowie die Fortführung des Projekts „Schulminis“. Mit den entsprechenden Richtlinien schafft die Hansestadt Lübeck künftig eine rechtssichere Grundlage für zwei zentrale Bausteine der Familien- und Bildungspolitik.

Der Jugendhilfeausschuss hat die Richtlinien in seiner jüngsten Sitzung beschlossen und damit ein deutliches Signal für Verlässlichkeit, Kontinuität und nachhaltige Förderung von Familien und Kindern in Lübeck gesetzt.

Dazu erklärt Jens Zimmermann, jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:

„Familienzentren und das Projekt Übergang Kita Schule ‚Schulminis‘ leisten einen unverzichtbaren Beitrag für Chancengerechtigkeit, frühkindliche Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt. Es ist richtig und notwendig, dass Lübeck diese erfolgreichen Angebote dauerhaft absichert.“

Die neue Förderrichtlinie für die Familienzentren soll die Finanzierung der Einrichtungen ab 2026 langfristig sicherstellen. Nach dem Auslaufen der bisherigen Budgetverträge zum Ende des Jahres 2025 wird damit eine verlässliche Anschlusslösung geschaffen. Für die Familienzentren sollen künftig jährlich rund 1,3 Millionen Euro bereitgestellt werden.

„Familienzentren sind weit mehr als Beratungsstellen. Sie sind Orte der Begegnung, der Unterstützung und der frühen Förderung – direkt in den Stadtteilen und nah an den Menschen“, so Zimmermann. „Gerade Familien in schwierigen Lebenssituationen profitieren seit Jahren von den niedrigschwelligen Angeboten und der unkomplizierten Hilfe.“

Die Familienzentren stärken Eltern im Alltag, fördern Kinder frühzeitig und schaffen niedrigschwellige Zugänge zu Beratung, Bildung und Betreuung. Gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Integration und sozialen Vernetzung in den Quartieren. Die neue Richtlinie berücksichtigt dabei gezielt unterschiedliche soziale Bedarfe in den Stadtteilen und ermöglicht flexible Angebote vor Ort – darunter Elternkurse, Sprach- und Integrationsangebote, Inklusionsmaßnahmen sowie zusätzliche Koordinierungs- und Unterstützungsangebote.

Auch die geplante Fortführung des Projekts „Schulminis“ bewertet die CDU-Fraktion ausdrücklich positiv. Das Projekt begleitet Kinder beim Übergang von der Kita in die Grundschule und stärkt die verbindliche Zusammenarbeit zwischen Kindertageseinrichtungen und Grundschulen. Für die weitere Förderung stehen weiterhin jährlich rund 850.000 Euro zur Verfügung.

„Der Übergang von der Kita in die Grundschule entscheidet oft mit darüber, wie sicher und motiviert Kinder ihren Bildungsweg beginnen“, erklärt Zimmermann. „Das Projekt ‚Schulminis‘ sorgt dafür, dass Kinder mit Vorfreude statt mit Unsicherheit in die Schule starten können.“

Im Mittelpunkt des Projekts stehen regelmäßige Schulbesuche im letzten Kita-Jahr. Kinder lernen dadurch frühzeitig ihre zukünftige Lernumgebung kennen, bauen Vertrauen auf und werden behutsam auf den neuen Lebensabschnitt vorbereitet.

Die CDU-Fraktion sieht in beiden Maßnahmen wichtige Investitionen in die Zukunft der Hansestadt Lübeck.

„Wer Familien weiterhin gezielt stärkt und früh in Bildung investiert, stärkt unsere gesamte Stadtgesellschaft“, betont Zimmermann abschließend. „Die Familienzentren und das Projekt ‚Schulminis‘ zeigen, wie kommunale Familien- und Bildungspolitik konkret, sinnvoll, nachhaltig und mit Weitblick gestaltet werden kann.“

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