
Zum Welttag des Brotes und Welternährungstag fordert Jens Zimmermann bessere Rahmenbedingungen für Bäckereien und mehr Verantwortung im Umgang mit Lebensmitteln.
Brot steht für Heimat, Handwerk und Verantwortung. Zum Welttag des Brotes und zum Welternährungstag am 16. Oktober fordert Jens Zimmermann, Bürgerschaftsmitglied und stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Lübeck, weniger Bürokratie, bessere wirtschaftliche Bedingungen für Bäckereien und einen entschlossenen Kampf gegen Hunger und Lebensmittelverschwendung.
Deutschlands einzigartige Brotvielfalt erfährt weltweit Bewunderung und ist das Ergebnis handwerklichen Könnens und jahrzehntelanger Tradition. Doch steigende Energie- und Rohstoffkosten, höhere Personalausgaben und bürokratische Anforderungen setzen besonders auch die letzten noch bestehenden kleineren Betriebe unter Druck.
„Unser Brot ist mehr als ein Lebensmittel. Es ist ein Stück Heimat und gelebtes Handwerk. Tradition allein bezahlt jedoch keine Energierechnung. Wer unsere Bäckereien erhalten will, muss ihnen wirtschaftliche Perspektiven geben“, erklärt Zimmermann.
Er fordert den Abbau unnötiger Bürokratie, verlässliche Rahmenbedingungen und mehr gesellschaftliche Anerkennung für die berufliche Ausbildung im Handwerk.
„Wir dürfen nicht sonntags das Handwerk loben und es montags mit neuen Vorschriften belasten. Mittelstandspolitik muss sich durch weniger Bürokratie, faire Bedingungen und Respekt vor der Leistung der Menschen bewähren“, betont Zimmermann.
Auch für Lübeck ist das Bäckerhandwerk unverzichtbar: Es sichert Arbeits- und Ausbildungsplätze, versorgt die Stadtteile und prägt das Leben vor Ort. Zimmermann ruft deshalb dazu auf, regionale Betriebe bewusst zu unterstützen und jungen Menschen Perspektiven im Handwerk zu eröffnen.
Gleichzeitig erinnert der Welternährungstag daran, dass Millionen Menschen weltweit nicht ausreichend zu essen haben. Während Kriege, Armut und Krisen die Not verschärfen, werden andernorts Lebensmittel verschwendet.
„Ein volles Brotregal ist ein Zeichen unseres Wohlstands – aber kein Grund, die Not anderer zu vergessen. Wir müssen Lebensmittel wertschätzen, Verschwendung reduzieren und Menschen unterstützen, die nicht genug zu essen haben. Verantwortung beginnt vor der eigenen Haustür, endet aber nicht an unseren Stadtgrenzen.“
Die Botschaft ist klar: Brotvielfalt bewahren, Handwerk stärken und Hunger bekämpfen. Dafür braucht es konkrete politische Entscheidungen, gesellschaftliche Wertschätzung und verantwortungsvolles Handeln – in Lübeck und weltweit.

