Jens Zimmermann, stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Lübeck.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Lübeck, Jens Zimmermann, kritisiert die zunehmenden und flächendeckenden Probleme bei der Postzustellung im Stadtgebiet Lübeck. Immer häufiger erreichen Bürgerinnen und Bürger ihre Briefsendungen mit erheblicher Verzögerung – teils erst mehrere Tage später. In verschiedenen Stadtteilen scheint die Deutsche Post aktuell sogar nur noch maximal einmal wöchentlich auszutragen.
„Die unzuverlässige Zustellung ist ein Zustand, den wir so nicht länger hinnehmen können. Nachweislich in der Zustellung befindliche Briefe erreichen die Empfänger oft erst nach Tagen. Das betrifft nicht nur private Korrespondenz, sondern auch teils wichtige behördliche Schreiben, Vertragsunterlagen oder medizinische Informationen“, so Jens Zimmermann.
Neben der mangelhaften Zustellleistung kritisiert die CDU Lübeck auch den weiter fortschreitenden Rückzug der Postfilialen aus dem Stadtgebiet. „Immer mehr Postfilialen schließen oder werden durch schlecht erreichbare, oft unzureichend ausgestattete Partnerstellen ersetzt. Das ist besonders für ältere Menschen, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und alle Bürgerinnen und Bürger ohne eigenen PKW ein ernstes Problem. Die Versorgung mit postalischen Dienstleistungen darf nicht weiter ausgedünnt werden“, betont Zimmermann.
Die CDU Lübeck fordert die Deutsche Post auf, hier dringend gegenzusteuern. „Es reicht nicht, in Fuhrparks und E-Mobilität zu investieren, während gleichzeitig Personal fehlt und die Erreichbarkeit von Postdienstleistungen leidet. Die Investition in die Ressource Mensch – also in ausreichend und gut ausgebildete Mitarbeiter – muss wieder Vorrang haben“, so Zimmermann weiter.
Zudem ruft die CDU Lübeck die zuständige Bundesnetzagentur auf, sich dem Thema anzunehmen. „Die Postversorgung ist ein zentraler Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Der aktuelle Zustand zeigt deutlich, dass hier behördliches Handeln nötig ist“, sagt Zimmermann.
Die CDU Lübeck wird das Thema weiterhin aktiv verfolgen und konkrete Verbesserungsvorschläge auf kommunaler wie auch auf Landes- und Bundesebene einbringen.
„Die Forderungen der Elternbeiräte kann ich nachvollziehen. Allein drei der Forderungen sind in den letzten Wochen und Monaten von der Lübecker CDU-Fraktion auf die politischen Tagesordnungen gehievt worden“, so Jens Zimmermann.
Große Raumprobleme hat aktuell die Schule Grönauer Baum, deren Schülerzahl sich nach Angaben des Schulelternbeirats seit 2017 nahezu verdoppelt hat. Um die Grundschüler irgendwo unterzubringen, wurde die Bibliothek aufgegeben. Momentan kämpft die Schule um ihren Musikraum, den das Gebäudemanagement teilen will, um Klassenräume zu schaffen.
Auch die Grundschule Groß Steinrade wartet seit Jahren auf eine Lösung für den Sportunterricht. Der Bolzplatz kann wegen Verletzungsgefahr nicht für den Schulsport genutzt werden. Ein Multifunktionsbelag würde das Problem lösen. Dann bräuchten die Schulkinder auch nicht mehr mit dem Bus zur Sporthalle der Gotthard-Kühl-Schule gefahren werden, denn die Steinrader Grundschule verfügt weder über einen Sportplatz noch eine Turnhalle. Eltern haben Geld dafür gesammelt, die Bürgerschaft hat 50.000 Euro bereitgestellt. Doch die Verwaltung führt zahlreiche Hindernisse auf, nicht zuletzt Kosten von 500.000 Euro. Fazit des Schulelternbeirats: „Seitens der Stadt tut sich nichts.“
Mitte Mai meldete die CDU „dringenden Handlungsbedarf an den meisten Lübecker Schulen“ an. „Besonders besorgniserregend ist die Situation am Katharineum“, sagte der CDU-Bildungspolitiker Jens Zimmermann, „dort musste das WLan für die Schülerinnen und Schüler Ende April abgeschaltet werden, weil die technische Infrastruktur mit der Datenlast überfordert war. Ein digitaler Unterricht ist nur eingeschränkt möglich.“
Jens Zimmermann appeliert an die Verwaltung und den ihren Chef, Bürgermeister Lindenau: „Wir brauchen dringend mehr Tempo bei den Maßnahmen, insbesondere bei denen, bei denen Politik die Weichen längst gestellt und entsprechende Lösungen bereits auf den Weg gebracht hat.“
Jens Zimmermann, Bürgerschaftsmitglied und jugendpolitischer Sprecher der Lübecker CDU-Fraktion.
Die Lübecker Rathauskooperation aus CDU und Grünen, sowie die FDP in der Lübecker Bürgerschaft zeigen sich enttäuscht über die Ablehnung ihres gemeinsamen Antrags zur Einrichtung eines Jugendbeirats in der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses. Trotz monatelanger intensiver Vorbereitung in einem fraktionsübergreifenden Arbeitskreis und einem breiten Konsens über die Notwendigkeit eines institutionalisierten Mitbestimmungsgremiums für junge Menschen in der Hansestadt, wurde der Antrag u.a. mit den Stimmen der SPD, Linke/ GAL und weiterer Ausschussmitglieder mehrheitlich abgelehnt.
Jens Zimmermann, jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft, kritisiert das Abstimmungsverhalten deutlich: „Ich bedauere das sehr, insbesondere nachdem wir über ein Jahr im vorbereitenden Arbeitskreis am Ende gemeinsam ein gutes Ergebnis erzielt haben. Der 180-Grad-Wechsel insbesondere der SPD erstaunt mich sehr. Schade auch, dass dabei überwiegend falsche Argumente offenbar überzeugten. Denn: Für den Jugendbeirat wird kein bestehendes oder geplantes Angebot geopfert. Es ist eine zusätzliche politische Plattform für die vielen Lübecker Kinder und Jugendlichen. Verloren haben hier vor allem die vielen jungen Menschen in unserer Stadt, die sich lange schon mehr Mitsprache und Beteiligung gewünscht haben.“
Der geplante Jugendbeirat sollte Jugendlichen in Lübeck eine feste Stimme geben – unabhängig von parteipolitischen Strukturen, niederschwellig, unterschiedlich zusammengesetzt, demokratisch gewählt und mit beratender Stimme in politischen Entscheidungsprozessen eingebunden. Für CDU, Grüne und FDP ist klar: Die politische Beteiligung junger Menschen ist kein „Nice-to-have“, sondern ein demokratischer Auftrag. Dass ausgerechnet die SPD, die sich öffentlich regelmäßig zur Jugendbeteiligung bekennt, sich in der Ausschusssitzung gegen den Jugendbeirat gestellt hat, sorgt für Unverständnis.
Judith Balke, jugendpolitische Sprecherin der Grünen, ergänzt: „Viele Städte und Gemeinden in Schleswig-Holstein und bundesweit haben längst Kinder- und Jugendbeiräte eingerichtet – oder sind auf dem Weg dorthin. Lübeck hinkt dieser Entwicklung hinterher. Es geht bei einem Jugendbeirat nicht darum, bestehende Strukturen zu ersetzen, sondern neue, zusätzliche Beteiligungsräume zu schaffen. Dass ausgerechnet dieser Anspruch jetzt in Frage gestellt wird, obwohl wir zum Beispiel einen etablierten und anerkannten Seniorenbeirat haben, zeigt eine gewisse Schieflage in der Debatte. Niemand würde dort ernsthaft fragen, ob das ein ‚Angebot zu viel‘ sei – völlig zurecht. Warum also bei jungen Menschen? Gerade diese Diskussion hat wieder einmal deutlich gemacht, wie schwer es selbst im Fachausschuss fällt, Geld gezielt für Kinder und Jugendliche in die Hand zu nehmen. Dabei wäre genau das ein so zentraler Baustein für demokratische Bildung, Teilhabe und langfristige Bindung an unsere Stadt. Ein Jugendbeirat wäre keine nette Spielwiese, sondern ein ernstzunehmendes politisches Gremium – divers, gewählt, beratend – und ein wichtiges Signal an junge Menschen in Lübeck: Eure Perspektive zählt.“
Auch Daniel Kerlin (FDP) macht deutlich: „Die älteren Generationen haben durch den steigenden Anteil an der Bevölkerung einen immer größeren Einfluss auf politische Entscheidungen. Gleichzeitig haben die Auswirkungen heutiger Entscheidungen einen großen Einfluss auf die Chancen und Möglichkeiten in der Zukunft. Daher ist es dringend notwendig, der Jugend die Möglichkeit zu geben, ihre Perspektiven, Bedürfnisse und Anliegen stärker als bisher in die politische Entscheidungsfindung einzubringen.“
Die drei jugendpolitischen Sprecher kündigen an, den Dialog mit Jugendlichen in Lübeck fortzuführen und alle politischen Möglichkeiten zu prüfen, um dem Jugendbeirat doch noch eine Chance zu geben.
„Wir lassen uns weiterhin jede Option offen – auch die, den Antrag in gleicher oder ähnlicher Form nun in die Bürgerschaft zur finalen Abstimmung einzubringen“, betont Zimmermann. „Die Stimme junger Menschen gehört an den Tisch. Wir kämpfen weiter dafür.“
Jens Zimmermann, Bürgerschaftsmitglied und jugendpolitischer Sprecher der CDU- Rathausfraktion in Lübeck.
Der Jugendhilfeausschuss der Hansestadt Lübeck hat heute mit Mehrheit eine neue Kita-Beitragsordnung beschlossen. Die CDU-Rathausfraktion begrüßt diesen Schritt ausdrücklich, wie seit Wochen auch nicht anders propagiert. Ziel der Neuregelung ist es, Familien insbesondere mit niedrigem Einkommen spürbar zu entlasten.
Jens Zimmermann, jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, erklärt: „Die neue Beitragsordnung ist ein wichtiger Schritt für mehr soziale Gerechtigkeit in unserer Stadt. Familien mit geringem Einkommen werden deutlich entlastet. Das ist ein starkes Signal für eine soziale und familienfreundliche Politik in Lübeck.“
Zugleich zeigt sich die CDU enttäuscht über die Ablehnung der Einrichtung eines Jugendbeirats durch eine Mehrheit im Ausschuss. Die Fraktionen von CDU, Grünen und FDP hatten sich gemeinsam massiv für die Einführung dieses Gremiums eingesetzt, um Jugendlichen mehr Mitspracherecht in der Kommunalpolitik zu geben.
Zimmermann betont: „Jugendliche brauchen eine hörbare Stimme und echte Gestaltungsmöglichkeiten in unserer Stadt. Wir wollen die Chance aus über einem Jahr gemeinsamen, breit angelegten Arbeitskreis und gutem Ergebnis nicht einfach wegwerfen. Wir wollen Kinder und Jugendliche in unserer Stadt fordern, vor allem aber auch fördern. Dafür stehen wir.“
Die CDU-Fraktion wird mit ihrem Kooperationspartner, den Grünen, und gemeinsam mit der FDP weiterhin Gespräche mit allen Beteiligten suchen, um doch noch eine breite Zustimmung für die Einrichtung eines Jugendbeirats zu erreichen.
Zimmermann abschließend: „Wir werden uns mit den Jugendlichen abstimmen und halten uns dann aber auch die Option offen, einen Antrag für die Einrichtung eines Jugendbeirats nun dann in die Bürgerschaft zur Abstimmung einzubringen. Unser Ziel bleibt: mehr Beteiligung und Mitsprache für die Jugend in Lübeck.“
Jens Zimmermann, Kücknitzer Bürgerschaftsmitglied der CDU, vor dem neuen Bücherschrank im Stadtteil.
Im Event- & Kulturschuppen – Gemeinschaftshaus Rangenberg gibt es ab sofort ein neues kostenloses Angebot für alle Bücherfreunde: Ein öffentlicher Bücherschrank lädt zum Tauschen, Mitnehmen und Hinterlassen von Literatur ein. Initiiert und gestiftet wurde der Schrank vom Kücknitzer CDU-Bürgerschaftsmitglied Jens Zimmermann, der sich seit Jahren in der Lübecker Kommunalpolitik besonders für Jugend und Bildung engagiert.
„Ich hatte immer schon die Idee, einen offenen Bücherschrank im Stadtteil zu etablieren – so etwas hat hier im Stadtteil bislang einfach gefehlt“, sagt Zimmermann zur Eröffnung des Schranks. „Ich bin überzeugt: Bücher gehören nicht auf den Müll, sondern in die Hände von Leserinnen und Lesern.“
Der Bücherschrank ist während der regulären Öffnungszeiten im Eingangsbereich des Gemeinschaftshauses zugänglich – in der Regel montags bis mittwochs am Nachmittag. Nutzer können hier kostenlos Bücher mitnehmen oder eigene Exemplare einstellen. Ziel ist es, einen niedrigschwelligen Zugang zu Literatur zu schaffen und die Lesekultur im Stadtteil zu fördern.
„Gerade in Zeiten digitaler Reizüberflutung ist es wichtig, den Zugang zum Buch als Kulturgut niedrigschwellig zu halten“, betont Zimmermann. „Lesekompetenz ist die Grundlage von Bildung – und Bildung wiederum ist die Grundlage von Teilhabe. Deshalb freue ich mich, mit dem Bücherschrank einen kleinen, aber wichtigen Beitrag für den Stadtteil leisten zu können.“
Der CDU-Politiker hofft nun auf rege Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner: „Ich lade alle herzlich ein, vorbeizukommen, zu stöbern, ein Buch mitzunehmen – und vielleicht eventuell auch das eine oder andere Buch dazulassen.“
Heidi Heinacker vom Juze Kücknitz und Jens Zimmermann, MdBü und jugendpolitischer Sprecher der CDU- Bürgerschaftsfraktion auf dem Kücknitzer Kirchplatz.
Am Samstag wurde der Kücknitzer Kirchplatz erneut zum Hotspot für junge Menschen: Zum dritten Mal bereits fand das beliebte Adrenalin-Event statt – mit sportlichen Highlights, kreativen Performances und jeder Menge Action. Für Jens Zimmermann, Kücknitzer Bürgerschaftsmitglied und jugendpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, ist das Event ein Paradebeispiel gelungener Jugendbeteiligung – und zugleich ein klares Signal an die Verwaltung, die Planungen für den dauerhaften Adrenalinpark voranzutreiben.
„Das Adrenalin-Event ist ein echtes Aushängeschild für Kücknitz – es zeigt, was möglich ist, wenn Jugendliche gehört und ernst genommen werden“, erklärte Zimmermann im Rahmen der Veranstaltung. „Die Kücknitzer CDU sowie der Gemeinnützige Verein Kücknitz haben seit Jahren schon die Forderung nach mehr Sport- und Bewegungsangeboten für junge Menschen in Lübecks Norden unterstützt.“
Das Event geht zurück auf die Stadtteilwerkstatt der Hansestadt Lübeck, bei der Jugendliche aus Kücknitz den Wunsch nach einem dauerhaften Adrenalin-Park mit Trampolinen, Kletterelementen und einer Dirtbike-Strecke geäußert hatten. Gemeinsam mit der städtischen Jugendarbeit entstand daraus 2023 das erste Adrenalin-Event – als temporäres Format, das den Weg für eine dauerhafte Lösung ebnen soll.
Auch in diesem Jahr sorgten wieder Highlights wie der „Astronauten“-Simulator, Bubble-Soccer mit Bumper-Bällen, das große Fußball-Dart, Auftritte der Acro-Liner und Movement-Family sowie eine Chill-Lounge mit Musik, Snacks und Slush-Eis für Begeisterung bei den Jugendlichen.
Zimmermann betonte: „Jetzt erwarten wir, dass die Verwaltung bis Ende des Jahres die von der Bürgerschaft beauftragten konkreten Planungen für den dauerhaften Adrenalinpark vorlegt. Die jungen Menschen haben ihre Hausaufgaben gemacht – jetzt ist die Stadt am Zug.“
Ein besonderes Lob richtete Zimmermann an die Kücknitzer Jugendarbeit: „Heidi Heinacker und ihr Team leisten seit Jahren hervorragende Arbeit für die Jugendlichen im Stadtteil. Ohne ihr Engagement und ihre enge Zusammenarbeit mit den jungen Menschen wäre ein Event wie dieses nicht möglich.“
Die Lübecker CDU werde den Prozess weiterhin kritisch, vor allem wie bisher aber auch sehr konstruktiv begleiten und sich mit Nachdruck für eine baldige Umsetzung einsetzen. Ziel sei ein moderner Bewegungspark, der nicht nur Jugendlichen aus Kücknitz, sondern auch aus den umliegenden Stadtteilen zugutekommt.
„Der Bedarf ist da, das Engagement ist da – und die Begeisterung beim Adrenalin-Event hat erneut gezeigt: Ein solcher Park hier in Kücknitz wäre ein großer Gewinn für den Lübecker Norden und seiner vielen sportbegeisterten jungen Menschen“, so Zimmermann abschließend.
Jens Zimmermann, Bürgerschaftsmitglied und CDU- Ausschussmitglied im Ausschuss Schule und Sport der Hansestadt Lübeck.
In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport der Hansestadt Lübeck wurden zahlreiche bildungspolitisch relevante Themen behandelt, die einmal mehr deutlich machten, wie groß der Handlungsbedarf an vielen Stellen ist. Jens Zimmermann, CDU-Bürgerschafts- und Ausschussmitglied, nimmt dazu Stellung:
„Besonders besorgniserregend ist die Situation am Katharineum“, so Zimmermann. „Dort musste das WLAN für die Schülerinnen und Schüler Ende April abgeschaltet werden, weil die technische Infrastruktur mit der Datenlast überfordert war. Ein digitaler Unterricht ist derzeit nur noch sehr eingeschränkt möglich.“ Auf seine Nachfrage hin teilte die Verwaltung mit, dass sie bereits mit der Schule in Kontakt stehe und eine schrittweise Überleitung zum Netzbetrieb durch die Stadtwerke bzw. TraveKom bis zu den Sommerferien anstrebe – mit größter Rücksicht auf den laufenden Prüfungsbetrieb. Zimmermann begrüßt diesen Schritt ausdrücklich: „Meine persönlichen Gespräche mit anderen Schulen, die bereits durch die TraveKom betreut werden, zeigen mir: Das ist der richtige Weg, um eine verlässliche digitale Infrastruktur und gute Anlagenbetreuung sicherzustellen.“
Eine positive Entwicklung zeichnet sich in Kücknitz ab: Die Schulentwicklungsplanung Kücknitz, auf deren Umsetzung der Stadtteil seit Jahren wartet, kommt endlich in Gang. „Ich freue mich, dass hierfür nun ein neuer Mitarbeiter gewonnen werden konnte. Damit ist ein wichtiger Meilenstein erreicht“, so Zimmermann.
Weniger zufrieden zeigt sich der CDU-Politiker im Hinblick auf die Matthias-Leithoff-Schule, deren überfällige Sanierung weiterhin auf sich warten lässt. Die Verwaltung verwies in der Sitzung erneut allgemein auf bestehende Prioritäten. „Ich habe heute erneut eine Prioritätenliste für die anstehenden Schulsanierungen eingefordert – und man hat mir erneut die Vorlage bis zum Sommer zugesagt. Ich erwarte, dass damit endlich Transparenz in die Planungen kommt und klar wird, wann welche Schule mit Maßnahmen rechnen kann“, sagt Zimmermann.
Erfreuliches gab es hingegen zur Stecknitz-Schule zu berichten. Dort hat sich die Hansestadt Lübeck in einem Schreiben gegenüber dem Land Schleswig-Holstein ausdrücklich für die vom Schulverband an der Stecknitz erneut beantragte Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe ausgesprochen. Eine Antwort aus Kiel steht zwar noch aus, doch Zimmermann zeigt sich optimistisch: „Dass der Bürgermeister hier im Auftrag der Lübecker Politik so deutlich Position bezieht, ist ein wichtiges Signal. Nun liegt es am Land, diesem Anliegen Rechnung zu tragen.“
Ebenfalls Thema war die prekäre Raumsituation an der Schule Grönauer Baum, insbesondere der bedrohte Musikfachraum als letzter noch bestehende große Fachraum. Die von der CDU vorgeschlagene Containerlösung wird nach Angaben der Verwaltung derzeit ernsthaft geprüft. Aktuell laufen baurechtliche Prüfungen. Ein einstöckiger Aufbau scheint derzeit am realistischsten. Zudem ist kurzfristig ein weiterer Gesprächstermin zwischen Verwaltung, Schulleitung und dem derzeitigen Eigentümer der in Frage kommenden Containeranlage geplant, um eine einvernehmliche Lösung zu erzielen. „Es war deutlich zu spüren, dass der politische Wille zur Umsetzung fraktionsübergreifend vorhanden ist“, so Zimmermann. „Der einhellige Apell und die Unterstützung – auch durch die Haukohl-Stiftung, Herrn Haukohl persönlich sowie durch Vertreter der Musikschule – war eindrucksvoll. Bei der anschließenden Ortsbesichtigung war für alle ersichtlich: Platz für die Unterrichtscontainer ist vorhanden. Jetzt muss es zügig weitergehen.“
Zimmermann zieht ein gemischtes Fazit: „Die gestrige Sitzung hat gezeigt, dass sich an einigen Stellen endlich etwas bewegt. Aber sie hat auch deutlich gemacht, dass wir als CDU weiter wachsam bleiben und in konstruktiver Zusammenarbeit mit der Verwaltung konkrete Lösungen einfordern müssen. Für unsere Schulen, vor allem aber für unsere Schülerinnen und Schüler und damit für die Zukunft unserer Stadt ist das unverzichtbar.“
Jens Zimmermann, Kücknitzer CDU- Politiker in der Hansestadt und Lübecker Bürgerschaftsmitglied.
Jens Zimmermann, Kücknitzer CDU-Politiker in der Hansestadt und Mitglied der Lübecker Bürgerschaft, spricht sich klar gegen die medial verbreitete Forderung von Tim Klüssendorf nach einem staatlich regulierten flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 15 Euro aus.
Zimmermann betont, dass der Stundenlohn sich in einer funktionierenden Marktwirtschaft weitgehend selbst reguliere und in den vergangenen Jahren nachweislich ohnehin stetig gestiegen sei.
„Wir müssen grundsätzlich die Tarifautonomie respektieren und dürfen nicht meinen, dass der Staat es immer besser weiß“, so Zimmermann. „In vielen Bereichen, gerade in engagierten Vereinen und kleineren Initiativen, würde eine starre Lohnerhöhung mit Sicherheit enorme Probleme verursachen.“
Zimmermann warnt, dass besonders die wichtigen, niedrigschwelligen Organisationen unter einem solchen staatlichen Eingriff leiden würden. „Vereine und Stadtteilinitiativen stemmen ihre Arbeit oft mit knappen Budgets. Wenn der Staat hier künstlich an der Lohnschraube dreht, gefährdet er massiv auch das ehrenamtliche Engagement vor Ort“, erklärt er. „Das kann nicht ernsthaft Zweck und Wille der großen Politik im Bund sein.“
Zudem weist Zimmermann darauf hin, dass in den vergangenen Jahren auch ohne staatliche Eingriffe die Löhne kontinuierlich angezogen haben: „Die Dynamik am Arbeitsmarkt sorgt bereits für permanent steigende Stundenlöhne – wir sollten diesen positiven Trend nicht mit überzogenen Vorgaben ausbremsen. Ich persönlich kann berichten, dass wir in Vereinen unter meiner Verantwortung grundsätzlich immer über Mindestlohn gezahlt haben. Bis heute. Weil wir uns unserer sozialen Verantwortung bewusst sind und weil wir es zudem auch unbedingt wollten. Nur, irgendwann reißt diese Schraube nach oben ab, insbesondere wenn wir sie mit Gewalt in diesem Tempo immer weiter anziehen wollen. Dann gefährden wir auch die letzte Stadtteilarbeit noch massiv. Da, wo die echte gesellschaftliche und politische Arbeit noch geleistet wird.“ Zimmermann unterstützt daher ausdrücklich eine maßvolle Politik, die auf Verhandlungslösungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern setzt und die besonderen Herausforderungen gemeinnütziger und gemeinnützig wirkender Organisationen berücksichtigt.