Jens Zimmermann (CDU): „Wer die Pumptrack-Anlage zerstört, zerstört die Chancen unserer Jugendlichen.“

Pumptrack-Anlage in Lübecker Stadtteil Kücknitz.

Mit scharfer Kritik reagiert der Kücknitzer CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Jens Zimmermann auf die mutwilligen Sachbeschädigungen und die nationalsozialistischen Schmierereien an der neuen Pumptrack-Anlage im Mühlbachtal.

„Ich bin wütend, entsetzt und zutiefst enttäuscht. Hier haben wenige rücksichtslose Täter ein Projekt angegriffen, auf das Kinder, Jugendliche und Familien in Kücknitz lange gewartet haben. Das ist nicht nur Vandalismus – das ist ein Schlag ins Gesicht für den gesamten Stadtteil“, erklärt Zimmermann.

Erst Anfang Juni war die Anlage eröffnet worden. Mit den erweiterten Öffnungszeiten hatte die Hansestadt bewusst Vertrauen in die Jugendlichen vor Ort gesetzt und gleichzeitig ein wichtiges Signal für die weitere Entwicklung des Sport- und Freizeitstandortes Mühlbachtal gesendet. Dieses Vertrauen sei nun in unverantwortlicher Weise missbraucht worden.

Besonders erschütternd sei nach Ansicht der CDU Kücknitz/Siems, dass die Täter nicht nur erhebliche Sachschäden verursacht, sondern mit nationalsozialistischen Symbolen auch eine klare Grenze überschritten hätten. Für derartige Hetzsymbole und extremistische Propaganda gebe es in Kücknitz keinen Platz.

„Wer Hakenkreuze schmiert und öffentliches Eigentum zerstört, greift unsere demokratischen Werte ebenso an wie das Miteinander in unserem Stadtteil. Dafür gibt es keinerlei Verständnis und keinerlei Entschuldigung.“

Zimmermann warnt davor, dass solche Vorfälle weitreichende Folgen haben könnten. Projekte wie die Pumptrack-Anlage oder die geplante Weiterentwicklung des Areals mit zusätzlichen Freizeitangeboten lebten vom Vertrauen der Stadt in einen verantwortungsvollen Umgang mit den Einrichtungen.

„Es darf nicht sein, dass einige wenige Chaoten Zukunftsprojekte eines ganzen Stadtteils aufs Spiel setzen. Die deutlich überwältigende Mehrheit unserer Kinder und Jugendlichen verhält sich verantwortungsvoll. Genau ihnen dürfen wir diese Chancen jetzt nicht nehmen.“

Die CDU Kücknitz/Siems begrüßt ausdrücklich die Strafanzeige der Hansestadt Lübeck und hofft auf eine schnelle Ermittlung der Verantwortlichen. Gleichzeitig appelliert Zimmermann an die Bevölkerung, mögliche Beobachtungen oder Hinweise an die Polizei weiterzugeben.

„Jetzt ist Zusammenhalt gefragt. Wer etwas gesehen hat, sollte nicht wegsehen, sondern helfen, die Täter zu überführen. Kücknitz steht für Zusammenhalt, nicht für Zerstörung und schon gar nicht für rechtsextreme Schmierereien.“

Für die CDU Kücknitz/Siems ist klar: Die Täter dürfen weder den Ruf des Stadtteils beschädigen noch den Eindruck erwecken, sie sprächen für die Menschen vor Ort. Kücknitz steht für engagierte Vereine, starke Nachbarschaften und viele junge Menschen, die sich über moderne Freizeitangebote freuen. Genau dieses positive Signal dürfe jetzt nicht durch die Taten einzelner Krimineller zunichtegemacht werden.

Pressemeldung der Hansestadt Lübeck auf HL-live.de

Pressemeldung der CDU Kücknitz/ Siems auf HL-live.de

Nachtrag:

Ich habe mir die Anlage angeschaut. Die Schmierereien sind von der Hansestadt bereits entfernt. Vielen dank für die schnelle Reaktion.

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