Rückenwind für Jugendbeirat: Breite Unterstützung für die nächsten Umsetzungsschritte

Jens Zimmermann, Bürgerschaftsmitglied in Lübecker Rathaus und jugendpolitischer Sprecher der CDU- Rathausfraktion.

Die Einrichtung eines Lübecker Jugendbeirats nimmt den nächsten entscheidenden Schritt. Durch den Beirat sollen junge Menschen sich stärker beteiligen können und ein demokratisches Mitspracherecht bei städtischen Entscheidungen haben.

CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben im Jugendhilfeausschuss einen Vorschlag vorgestellt, wie die noch erforderlichen personellen Ressourcen für die Umsetzung des Jugendbeirats bereitgestellt werden können. Ziel des Vorschlags war es, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, damit die organisatorische und pädagogische Begleitung des Jugendbeirats abgesichert werden kann. Aufgrund der im Ausschuss deutlich gewordenen, breiten Unterstützung für dieses Ziel wurde gemeinsam vereinbart, dass die Verwaltung nun das Interessenbekundungsverfahren zur Initiierung, Begleitung und Durchführung eines Kinder- und Jugendbeirates in der Hansestadt Lübeck auf den Weg bringt.

Auf Basis des Vorschlags werden jetzt die konkreten Sachverhalte in die betroffenen Gremien eingebracht und abgestimmt, um im August, spätestens aber zur Haushaltssitzung im September, die notwendigen Beschlüsse fassen zu können.

Jens Zimmermann, Bürgerschaftsmitglied und jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, erklärt: „Die Rückmeldungen aus dem heutigen Ausschuss zeigen, dass es eine doch sehr große Bereitschaft gibt, die notwendigen personellen Voraussetzungen für den Jugendbeirat zu schaffen. Die angesprochenen Fragen werden wir nun gemeinsam weiter beraten. Wir haben immer gesagt, dass wir einhundert Prozent hinter dem Projekt stehen. Entscheidend bleibt für uns, dass der Jugendbeirat auf einer verlässlichen Grundlage starten kann.“

Judith Balke, Bürgerschaftsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen und jugendpolitische Sprecherin ihrer Fraktion, betont: „Besonders gefreut hat uns die positive Resonanz auf die Initiative und die große Begeisterung, die wir bei Trägern erleben. Das zeigt, dass der Jugendbeirat in Lübeck auf großes Interesse und breite Unterstützung trifft.“

Daniel Kerlin, FDP-Bürgerschaftsmitglied und jugendpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, ergänzt: „Wir haben immer gesagt: Mehr Mitbestimmung für junge Menschen darf nicht an organisatorischen Fragen scheitern. Genau deshalb arbeiten wir gemeinsam an einer pragmatischen und tragfähigen Lösung. Politik muss zielführend arbeiten und genau deshalb wollen wir den Jugendbeirat umsetzen.“

Für CDU, Grüne und FDP bleibt das Ziel unverändert: Junge Menschen in Lübeck sollen eine starke und verbindliche Stimme in der Kommunalpolitik erhalten. Die Beratungen in den kommenden Wochen werden nun genutzt, um die organisatorischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung des bereits beschlossenen Jugendbeirats in der Hansestadt weiter zu konkretisieren.

Pressemeldung auf HL-live.de

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